Tierschutzverein Rhein Neckar eV.

Einblicke in unsere Arbeit

Unsere Philosophie, unsere Tiere

Erklären, aufklären, Vorurteile abbauen.


Unsere Philosophie

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Der im Frühjahr 2011 gegründete Tierschutzverein Rhein-Neckar setzt sich hauptsächlich für frei lebende Wildtiere und heimische Nutztiere ein. Das unterscheidet ihn von anderen Tierschutzvereinen. Die Mitglieder möchten das Bindeglied sein zwischen Bürgern und Wildtieren (explizit Kulturfolgern). Ebenso fungieren sie als Vermittler zwischen Jägern, Naturschützern, Tierliebhabern und „normaler“ Bevölkerung.
 
Erklären, aufklären, Vorurteile abbauen.
Unser Anliegen ist es, Verständnis zu vermitteln, wie man mit diesen Tieren umgeht. Denn unser Lebensraum hat Platz für beide: Menschen und Wildtiere. Wir möchten die schönen Seiten aufzeigen, gleichzeitig aber aufmerksam machen für Gefahren (mögliche Krankheiten, Zoonosen und so weiter), sachlich informieren, ohne Panik zu erzeugen. Stets transparent und korrekt – das ist unser Motto. So sollen Ängste abgebaut, Vertrauen geweckt und Sicherheit gegeben werden. Durch Aufklärungsarbeit und Beratung leisten wir einen Beitrag dazu, unsachgemäßen Umgang mit Tieren und Tierquälerei zu verhindern.
 
Zoonosen
 
Laut wikipedia sind Zoonosen (von griechisch zoon „Lebewesen“ und nosos „Krankheit“) von Tier zu Mensch und von Mensch zu Tier übertragbare Infektionskrankheiten. Es sind gegenwärtig etwa 200 Krankheiten bekannt, die sowohl bei einem Tier als auch beim Menschen vorkommen und in beide Richtungen übertragen werden können.
 
Unsere Kenntnisse stellen wir zur Verfügung und sind gerne bereit, beispielsweise in Schulen Vorträge zu halten. Die Liebe zur Natur und zu den dort lebenden Tieren sollen geweckt werden. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie an Vorträgen interessiert sind. Denn es gilt vor allem die Jugend an die Natur heranzuführen.
Wenn Sie Fragen haben können Sie sich gerne an uns wenden.

 

 

 

 

Hier Mitglied werden 

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IHRE SPENDE AN DEN TIERSCHUTZVEREIN RHEIN-NECKAR E.V.

Inder heutigen Zeit wird es immer schwieriger, einen Tierschutzverein zu finanzieren, der sich an gemeinnützigen Zielen orientiert und ausschliesslich durch Spenden aufrecht erhalten wird. Hartz IV und hohe Inflation sorgen dafür, dass einem das Geld zum Spenden nicht mehr so leicht von der Hand geht wie zuvor. Auch Futterspenden und nicht mehr benötigte Decken für unsere Tiere werden seltener.

 

Hierdurch sind unsere Mitarbeiter sehr häufig die Einzigen, die für unseren Tierschutzverein spenden, oder dem Verein mit Material zur Seite stehen, welches dringend gebraucht wird. Da wir durch keinerlei öffentliche Mittel unterstützt werden, drücken uns auch noch die laufenden, aber erforderlichen Kosten für Tierarzt, Benzin, Telefon, etc.! Aber ungeachtet all dessen wird kein Tier, das unsere Hilfe benötigt abgewiesen oder nicht behandelt.

 

Wie Sie selbst sofort nachvollziehen können, lässt sich diese wundervolle Einrichtung alleine mit den Mitgliedsbeiträgen nicht aufrecht erhalten.

 

Darum bitten wir Sie um eine Spende auf unser Spendenkonto: IBAN: DE44 6705050500 39096030 BIC: MANSDE66XXX Sparkasse Rhein Neckar Nord Im Namen all unserer Schützlinge bedanken wir uns ganz herzlich bei Ihnen, und laden Sie gerne ein mal bei uns vorbei zu schauen und sich ein Bild zu machen, für wen Sie gespendet haben. Die Tiere sind im wahren Leben noch viel interessanter als auf Fotos. mit freundlichen Grüssen, im Namen de s Vorstandes, Steven Foerster

Tierschutzgeschichten

Welche Geschichten erzählen die Tiere, die bei uns leben
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BUNNY
 
Hier ist die erste Geschichte mit Happy End, die dieser Tierschutzverein verzeichnen durfte. Die Geschichte beginnt mit einem Rehkitz, welches mit seiner Mutter unterwegs war. Die Mutter wurde leider von einer grossen Menschenmenge aufgeschreckt und begann über einen Fluss auf eine kleine Insel zu fliehen. Das Rehkitz versuchte, seiner Mutter zu folgen, war jedoch als ein 1 Tag altes Kitz nicht in der Lage, so ausdauernd zu schwimmen, sodass es zu ertrinken drohte. Die Mutter, immer noch in Panik, floh weiter und liess Ihr kleines Kitz alleine.
Glücklicherweise wurde es von helfenden Händen gerettet und von uns aufgenommen. Was folgte war mühsames aufpäppeln und umsorgen, bis das Kleine soweit war, dass es alleine zurecht kam. Zu diesem Zeitpunkt war es dann aber zu spät, um das Rehkitz wieder in die freie Natur zu entlassen. Also gaben wir ihm den Namen "Bunny" und nahmen es im grossen Kreis unserer tierischen Familie auf.
 
Bunny lebt jetzt mit seinem "Kumpel" Paco, dem Fuchs, in einem wunderschönen, großen Garten und muss sich keine Gedanken mehr um die Gefahren der Umwelt machen. Artgerechte Fütterung und Haltung stehen hier wieder an erster Stelle. Durch unsere Ausbildung haben wir die Möglichkeit, Bunny ein Zuhause zu bieten, welches für sie zwar nicht die Freiheit bedeutet, aber ein Heim, in dem sie unbeschadet überleben wird.
Hier finden Sie ein paar Bilder von Bunny. Als wir sie fanden, war sie natürlich noch klein und schwach. Sie können anhand der Bilder erkennen, was für ein prachtvolles Reh sie nun geworden ist.
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 BRÜHL. Im Gänseschritt watscheln sie hintereinander her. In Reih und Glied, während der Vordermann mit einem schüchternen Schnattern das Kommando gibt. Am kleinen Schwimmbecken vorbei geht es weiter in Richtung Hundehütte, die mit Stroh ausgelegt ist. Dort lassen sich die sechs Jungtiere nieder, dösen vor sich hin.

 
Dass es gerade einmal rund zwei Wochen her ist, als sie dem Tod von der Schippe gesprungen sind, davon ist hier im Rheinauer Gehege nichts mehr zu spüren. Quietschfidel wirken die kleinen Schwäne, die noch gar nicht wirklich wie Schwäne aussehen: Der Schnabel ist noch nicht orangefarben, statt eines weißen Federnkleids besitzen sie einen grauen weichen Flaum. Ihr Überleben haben sie einem Spaziergänger zu verdanken, der am Gewässer des Angelsportvereins 1965 Brühl unterwegs war und neben ein paar Schwanenfedern ein Gelege mit fünf frisch geschlüpften Jungschwänen und zwei Eiern entdeckt hat. Weit und breit kein anderes Tier in Sicht.
Bauhofmitarbeiter als Paten
Kurzerhand verständigte der Spaziergänger den Bauhof, der sich sofort kümmerte. "Wenn wir die Vermutung gehabt hätten, dass das Muttertier zurückkommen würde, hätten wir uns der Schwäne natürlich nicht angenommen", erklärt Hans Fauhaber vom Ordnungsamt auf Nachfrage unserer Zeitung.
Nachdem sie das Gelege vorsichtig in Boxen verfrachtet hatten, war für die rettenden Bauhofmitarbeiter die Tierauffang- und Auswilderungsstation von Steven und Monika Foerster im Rheinauer Hafen die nächste Adresse. Den Hinweis habe man über einen Tierarzt bekommen, so Faulhaber, der sich künftig auch eine weitere Zusammenarbeit mit den Foersters vorstellen kann.
Denn gerade im Umgang mit Wildtieren besitze der Falkner und Jäger Steven Foerster ein großes Wissen. Zusammen mit dem Tierarzt der Auffangstation, Stefan Kaiser, holte er die beiden letzten Jungtiere aus den Eiern und verfrachtete das gesamte Gelege für eine Woche in einen mit Rotlicht ausgestatteten Pflegewagen.
Fachwissen ist unbedingt nötig

 Fachwissen ist unbedingt nötig

"Am Anfang muss man gucken, dass man die Tiere durchkriegt", so Monika Foerster, die inzwischen zur "Ersatzmutter" der kleinen Schwäne geworden ist. Zweimal am Tag setzte sie jeden Vogel auf die Waage, "um zu sehen, ob sie auch genug essen."
Mit der Pipette oder Pinzette musste die "Ziehmutter" nicht nachhelfen - anders als bei der jungen, aus einem Nest gefallenen Rabenkrähe in der Voliere nebenan.
Seit anderthalb Wochen gelten fast alle Vogelbabys nun als stabil und haben die Pflegestation mit einem Außengehege getauscht. Mit ihren tierischen Nachbarn haben sie keine Probleme, auch wenn die Gehege von einem Fuchs sowie drei Hängebauchschweinen direkt angrenzen. "Hier bei uns herrscht bei allen Tieren sogenannter Burgfrieden", erläutert Steven Foerster.
Einen Jungschwan konnte die Familie trotz aller Fürsorge nicht durchkriegen. "Aber wenn jetzt nichts dumm läuft, überleben die anderen sechs alle", freut sich Ehefrau Monika, die die aufgeweckten Schnabeltiere täglich mit gerupftem Gras, aufgeweichten Teichsticks und frischem Wasser für das Schwimmbecken versorgt. Dort planschen die Kleinen munter vor sich hin, "nur zwei von ihnen muss ich noch föhnen, weil sie sich noch nicht selbst trocknen können."
Dass das Gelege am Anglersee von den Eltern verlassen wurde, führt Foerster auf Revierkämpfe zurück. Dafür seien auch die weißen Federn ein Indiz, die in der Nähe gefunden wurden. Vermutlich habe ein stärkerer Schwan die Eltern vertrieben.
Wie lange der Nachwuchs noch im Hause Foerster bleibt, hängt ganz von seinen Flugfähigkeiten ab. "Wenn sie nicht fliegen können, sind sie in der Natur hilflos ausgeliefert", weiß Monika Foerster.
Sie rechnet mit rund einem Vierteljahr, ehe die Tiere ausgewildert werden können. Bis dahin ist weiterhin Gänsemarsch im Gehege angesagt, dort wo sich tatsächlich Fuchs und Hase im Einvernehmen "Gute Nacht" sagen.
© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 29.05.2012

Vermittlung

Wir suchen jemanden der uns aufnimmt

Minischwein "Purzel"

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 Tach auch, Purzel mein Name. Das Schicksal hat es nicht gut mit mir gemeint. Da wo ich jetzt bin fehlt es an nichts, aber ich möchte wieder meine eigenen Leute haben. Mein Fußball muß mit ! 

Zwei Amazonen

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 Suchen auf diesem Wege einen liebevollen neuen Besitzer 

Galerie

Bilder aus dem Alltag einer Tierstation

 ACHTUNG: Schweinis Blog, fortlaufender Bericht von der Aufzucht eines Frischlings

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